Wenn Sie auf Ihre Software nicht achtgeben, ist das wie jahrelang nicht zum Zahnarzt zu gehen –
die famosen Code- bändiger von „Utecht“

Darum ging’s

Die Softwaredesigner von Utecht wünschten sich eine neue Webseite. Eine knifflige Aufgabe. Wie findet man Worte für etwas, das kaum einer versteht? Und wie formt man Inhalte für eine Zielgruppe, die gespaltener nicht sein kann: computeraffine Nerds auf der einen, fachfremde Unternehmensstrategen auf der anderen Seite?

Gefunden hat motik eine ganz eigene Sprache, die klar und verständlich und immer mit einem Augenzwinkern alles unter einen Hut brachte: das sympathische Auftreten und die überragende Expertise der Agenturmitarbeiter, die Komplexität des Themas und die kurze Aufmerksamkeitsspanne der User. Ganz nebenbei wurde auch die alte Signatur entrümpelt. Aus „Utecht Consulting“ wurde „Utecht“ mit jederzeit auswechselbaren Unterbotschaften.

 

Textauszüge

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Wir können nichts. Außer Software.

Ach wäre das schön, wenn wir einen Fußball treten oder über die Bühne schweben könnten wie einst Greta Garbo. Aber unsere Bestimmung liegt woanders.

Wir können Computerflüstern.

Irgendwer hat uns die Gabe geschenkt, den Rechnern so zuzureden, dass sie unter ihren Hartplastikschalen schnurren wie kleine Kätzchen. Und dass sie alles so machen, wie wir es wollen. Das ist natürlich gut für Sie, weil wir ja den Computern nicht nur das einflüstern können, was wir wollen, sondern auch das, was Sie wollen.

Wenn Sie also Software wünschen, die auf Sie zugeschnitten ist wie ein handgenähter englischer Anzug, sind Sie bei uns goldrichtig. Dann wird es auch was mit Bergeversetzen, glücklichen Kunden und steil nach oben steigenden Umsatzkurven.

 

Über Utecht

Es ist ja nicht nur eins und null.

Wenn wir erzählen, dass wir Software entwickeln, schlagen die Leute gerne die Hände über dem Kopf zusammen und singen uns das Lied von den endlosen kryptischen Zahlenreihen und der Geheimwissenschaft.

Dabei sehen wir zunächst etwas völlig anderes. Ein Augenfunkeln zum Beispiel. Oder ein Lächeln. Die Freude der älteren Dame mit Hut beim Betrachten ihrer Lieblingsserie im iPlayer der BBC, den wir mitentwickelt haben. Und: wir sehen unendliche Möglichkeiten.

Es liegt also am Dahinter, warum wir so viel Herzblut in unsere Arbeit stecken. Wir lieben es, Ihnen und Ihren Kunden und allen anderen, die unsere Softwarelösungen verwenden, mit unserem Tun jeden Tag einen neuen kleinen oder großen Moment zu schenken. Kryptische Zahlenreihen mögen wir auch. Aber das würden wir natürlich niemals zugeben.

 

Leistungen

 Fullservice. Fullstop.

Wir haben erwachsene Männer bittere Tränen der Verzweiflung weinen sehen. Wir haben fliegende Rechner und zertrümmerte Bildschirme erlebt. Es gibt wenig, was einem den Tag so versauen kann wie schlecht programmierte Software. Gut, dass wir bei Utecht unsere Jugend nicht auf dem Fußballplatz, sondern vor blinkenden Bildschirmen verbracht haben. Dadurch sind wir zwar ein bisschen blass, wissen aber so ungefähr alles, was man braucht, um famose Softwarelösungen möglich zu machen.

(…)

Consulting

So eine iterativ-inkrementelle Implementierung ohne Continuous Integration ist wie Schupfnudeln ohne Sauerkraut, finden Sie nicht auch? Wenn Ihnen das zu hoch ist, machen Sie sich nichts draus. Das Klischee vom Software-Entwickler als Wesen eigener Art, das in punkto verständliche Außenkommunikation ein Totalausfall ist, ist leider oft kein Klischee. Kunde und Programmierer haben naturgemäß ein Verständigungsproblem. Aber dafür haben Sie ja uns:

Wir helfen Ihnen mit Beratung in allen Projektphasen. Für Sie werfen wir uns todesmutig in den Kampf mit Ihrem Entwicklungsdienstleister und übersetzen dessen Nerdklingonisch in astreines Hochdeutsch. Und andersrum, versteht sich.

 

Agile Methoden

Nicht jedes Manifest hat etwas mit Karl Marx zu tun

Sie werden es nicht glauben, aber es gibt tatsächlich ein Agiles Manifest. Das ist in Entwicklerkreisen ungefähr das, was für die Tempelritter der Heilige Gral war. Quintessenz darin: Einbeziehung des gesunden Menschenverstands und jederzeitige Offenheit für produktive Änderungen. Hört sich nicht nur gut an, ist es auch.

(…)

 

Usability Engineering

Drücken Sie Start, um das Programm zu beenden

In der Softwareentwicklung ist es wie an der Universität. Die meisten Professoren schreiben ihre Bücher für sich selbst oder ihre Kollegen, nicht für die Studenten. Genauso bei den Entwicklern. Viele stecken ihre gesamte Energie in das Aushecken raffinierter Funktionen und denken viel zu spät an die Bedienbarkeit des Programms.

Dabei ist Bedienbarkeit zentraler Bestandteil einer funktionierenden Software. Wenn der User ratlos vor der Menüführung sitzt, dann helfen auch die schönsten Gimmicks nichts mehr. Deswegen begleitet das Usability Engineering unsere gesamte Programmentwicklung. Jeder einzelne Schritt wird auch daraufhin überprüft, ob sich das Ergebnis an den Nutzern und ihren Aufgaben orientiert. Wenn Sie den Nutzer ernst nehmen, ist das ein echter Wettbewerbsvorteil.

 

Qualitätssicherung

Die Softwarepolizei

„Woop, woop, that’s the sound of da Police“ hat einmal eine Rapgröße namens KRS 1 gesungen, der mit seinem Namen gut und gerne Karriere als Code hätte machen können. Immer wenn ein Software-Entwickler diesen Sound hört, weiß er, dass die Jungs von der Qualitätskontrolle ausrücken. Die sind nicht besonders beliebt, weil sie jede Schlamperei schonungslos aufdecken. Aber genau deswegen ist ihre Arbeit ein Kernstück bei der Entstehung einer neuen Software.

Vordergründig geht es hier – anhand einer umfassend dokumentierten und mit Ihnen abgesprochenen Teststrategie – darum, eine fehlerfreie und gut bedienbare Applikation zu gewährleisten. Ist die Bedienung logisch und verständlich? Sind die Funktionen leicht auffindbar? Gibt es viele Abstürze und Fehlermeldungen? Gehen Daten verloren?

Doch die Qualität einer Software definiert sich auch über den Funktionsumfang, die Effizienz, die Änder- und die Übertragbarkeit. All diese Punkte sind Teil der Qualitätssicherung und für eine ausgewogene Software unerlässlich. Unsere Softwarepolizei hat daher viel zu tun.